Le Mans Serie






Die Le Mans Series (LMS) wird seit 2004 vom Automobile Club de l'Ouest (A. C. O.) ausgetragen. Sie entspricht dem technischen Reglement der 24 Stunden von Le Mans. In fünf 1.000-Kilometerrennen in ganz Europa starten die Rennfahrzeuge. Bis einschließlich 2005 firmierte die Meisterschaft unter dem Namen Le Mans Endurance Series.

Gefahren wird bei den Langstreckenrennen in mehreren Rennklassen. Die Wertungen werden separat vorgenommen. In der Le Mans Serie gelten die selben Klasseneinteilung des 24 Stunden von Le Mans, mit jeweils zwei Prototypen und zwei Gran Turismo Kategorien.

Die Klassen sind:
LMP1 (Le Mans Prototypen 1): Sportwagen mit größerem Hubraum, aber höherem Mindestgewicht
LMP2 (Le Mans Prototypen 2): Sportwagen mit kleinem Hubraum, jedoch geringerem Mindestgewicht
GT1 (Gran Turismo 1): serienbasierende Sportwagen mit größeren Hubraum und weniger restriktiven aerodynamischen Einschränkungen
GT2 (Gran Turismo 2): serienbasierende Sportwagen mit kleineren Hubraum und stärker restriktiven aerodynamischen Einschränkungen

Die Piloten können sich während der Rennen abwechseln. Meist sind es zwei bis vier Fahrer pro Team. Punkte bekommen jeweils alle Fahrer, die auf dem Auto starten. Dazu gibt es neben der Fahrerwertung auch eine Teamwertung.

Zur Geschichte: Don Panoz, der die ALMS ins Leben gerufen hatte, rief 2001 die European Le Mans Series (ELMS) ins Leben. Ab 2003 entschied sich der französische Automobilclub ACO ebenfalls eine Serie zu entwickeln. Seit 2006 gibt es die Le Mans Series.

http://www.lemans-series.com


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